Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung 2016

Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung 2016

Im kommenden Jahr wird die Gesellschaft für Musikforschung den XVI. Internationalen Kongress durchführen, dervom 14. bis 17. September 2016 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stattfinden wird. Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Wege der Musikwissenschaft“.Die Beschäftigung mit der Geschichte des Faches Musikwissenschaft hat in den letzten beiden Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Die Konferenz möchte daher nun ein Forum bieten, die Erkenntnisse und Diskussionen um Vergangenheit und gewordene Gegenwart der Musikforschung als akademische (universitäre und außeruniversitäre) Disziplin zu bündeln und im Sinne einer Selbstreflexion als primär wissensgeschichtliche Debatte zu vertiefen. Ausgehend von den neueren Forschungen um personelle und institutionelle Strukturen (einzelne Protagonisten, Netzwerke, Hierarchien, Generationen, etc.) sollen dabei vorrangig thematisch-inhaltliche Phänomene verfolgt werden, weshalb Fragen nach jeweiligen Traditionen und gewachsenen Tendenzen in Themensetzung, Forschungsschwerpunkten und Interessensfeldern, Fragestellungen, Methodiken und Erkenntniswegen des Fachs im Fokus stehen. Ausgehend von einer solchen Standortbestimmung ist auch die Diskussion zukünftiger Wege der Musikwissenschaft bezogen etwa auf Inhalte, Methoden, Medien und technische Weiterentwicklung sehr erwünscht.

Zu der Tagung sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen in freien Symposien, Round tables, Postersessions sowie mit freien Referaten zu beteiligen.

- Freie Symposien können halbtägig (dreieinhalb Stunden = zwei Sitzungen zu je 90 Minuten plus zentraler Kaffeepause) oder ganztägig (achteinhalb Stunden = vier Sitzungen zu je 90 Minuten plus zentraler Pausen) durchgeführt werden. Bewerbungen hierzu sollen Thema, Fragestellung und Arbeitsformen (z.B. Referate, Podiumsdiskussionen, etc.) in einem Abstract von etwa 500 Worten Umfang deutlich machen. Zudem ist eine Liste der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler inkl. Kontaktdaten und Arbeitsthemen sowie die Angabe der benötigten Konferenztechnik beizufügen. Eine verantwortliche Kontaktperson ist zu benennen.

- Round Tables verstehen sich vorwiegend als Diskussionsforum. Sie können eine Sitzung von 90 Minuten Dauer umfassen. Bewerbungen sollen das Thema in einem Abstract von etwa 500 Worten Umfang darstellen. Beizufügen ist eine Liste der beteiligten Personen inkl. Kontaktdaten; eine verantwortliche Kontaktperson ist zu benennen.

- Postersessions dienen der Vorstellung und Diskussion von Forschungsprojekten aus allen Bereichen der Musikwissenschaft. Sie können eine (in begründeten Ausnahmefällen maximal zwei) Sitzung(en) von je 90 Minuten dauern. Bewerbungen sollen das Thema in einem Abstract von etwa 500 Worten Umfang darstellen. Beizufügen ist eine Liste der beteiligten WissenschaftlerInnen inkl. Kontaktdaten; eine verantwortliche Kontaktperson ist zu benennen sowie die benötigte Konferenztechnik anzugeben.

- Freie Referate sollen einen Eindruck von der Vielfalt aktueller musikwissenschaftlicher Forschung vermitteln und sind daher explizit nicht an das Rahmenthema des Kongresses gebunden. Es können neben Vorträgen von 20 Minuten Dauer mit 10 Minuten für Diskussion auch Lecture recitals von 30 Minuten Dauer vorgeschlagen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit für die Präsentation individueller Poster. Bewerbungen sollen Thema und Fragestellung in einem Abstract von etwa 250 Worten Umfang darstellen und Angaben zur benötigten Konferenztechnik sowie die Kontaktdaten der Bewerberin bzw. des Bewerbers enthalten. Das Abstract soll die Arbeitsform (Referat, Lecture Recital, Posterpräsentation) klar benennen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass freie Symposien, Round Tables, Postersessions und freie Referate keine finanzielle Unterstützung durch die Kongressveranstalter erhalten können.

Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch.