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September 2010 | Drucken |
Die Neudeutsche Schule
Interdisziplinäres Symposium

30.9. – 2.10.2010, Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes „Die Neudeutsche Schule. Schriftenedition, Datenbank und Studien“ veranstaltet das Musikwissenschaftliche Institut Weimar-Jena vom 30. September bis zum 2. Oktober 2010 ein internationales, interdisziplinär ausgerichtetes Symposium in den Räumen von Liszts Weimarer Wohnhaus und der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Ziel des Symposiums ist die Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen, den Gegenständen und den Nachwirkungen der zentralen musikästhetischen Kontroverse des 19. Jahrhunderts.

Die von Franz Brendel 1859 als „Neudeutsche Schule“ bezeichnete Gruppierung um Franz Liszt, Richard Wagner und Hector Berlioz trat ab Mitte des 19. Jahrhunderts für ein neues Kunstideal in der Musik ein. Sie knüpfte mit ihren Positionen an die zwischen den internationalen Musikmetropolen geführten musikästhetischen, geschichtsphilosophischen, musiktheoretischen wie auch gesellschaftspolitischen Diskussionen an und war nicht zuletzt geprägt von dem zentralen Diskurs um die kulturelle Identität der deutschen Staaten und deren Organisationsform. Die meist in Fachzeitschriften und der Tagespresse geführten Diskussionen um Gestaltung und Stellung von Musik, um Musikkritik und Musikwissenschaft verschärften nicht nur die Haltungen für und wider die von ‚neudeutscher’ Seite propagierten progressiven Ideen, sondern spitzten die Debatten bis hin zu einer Aufspaltung der Beteiligten in Anhänger und Gegner der ‚Zukunftsmusiker’ zu, wenn auch beide ‚Parteien’ in sich wieder sehr heterogen waren.

Im Rahmen des DFG-Projektes „Die Neudeutsche Schule“ wird am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena eine Dokumentation der Kontroverse zwischen den Neudeutschen und ihren Gegnern vorbereitet. Dabei sollen zugleich ihre Voraussetzungen, ihre Fragestellungen und ihre Folgen untersucht werden.

Das Weimarer Symposium zielt im Dialog mit Germanisten, Historikern, Politologen und Kunsthistorikern auf eine kritische Auseinandersetzung mit den ideen- und musikgeschichtlichen Wurzeln, der Ästhetik und den kompositorisch-stilistischen Merkmalen, den politischen Implikationen sowie dem Nachwirken der Kontroverse im Umfeld der Neudeutschen Schule.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Konferenzsprachen: Deutsch, Englisch.

Das Programm zum Symposium können Sie hier als Pdf-Datei herunterladen.

Kontakt:
Tel.: 03643 / 493981
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Homepage des Instituts:
http://www.hfm-weimar.de/musikwissenschaft

Leitung:
Prof. Dr. Detlef Altenburg, Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, Postfach 2552, 99406 Weimar, Tel.: 03643 / 555 165, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes „Die Neudeutsche Schule. Schriftenedition, Datenbank und Studien“ veranstaltet das Musikwissenschaftliche Institut Weimar-Jena vom 30. September bis zum 2. Oktober 2010 ein internationales, interdisziplinär ausgerichtetes Symposium in den Räumen von Liszts Weimarer Wohnhaus und der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Ziel des Symposiums ist die Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen, den Gegenständen und den Nachwirkungen der zentralen musikästhetischen Kontroverse des 19. Jahrhunderts.

Die von Franz Brendel 1859 als „Neudeutsche Schule“ bezeichnete Gruppierung um Franz Liszt, Richard Wagner und Hector Berlioz trat ab Mitte des 19. Jahrhunderts für ein neues Kunstideal in der Musik ein. Sie knüpfte mit ihren Positionen an die zwischen den internationalen Musikmetropolen geführten musikästhetischen, geschichtsphilosophischen, musiktheoretischen wie auch gesellschaftspolitischen Diskussionen an und war nicht zuletzt geprägt von dem zentralen Diskurs um die kulturelle Identität der deutschen Staaten und deren Organisationsform. Die meist in Fachzeitschriften und der Tagespresse geführten Diskussionen um Gestaltung und Stellung von Musik, um Musikkritik und Musikwissenschaft verschärften nicht nur die Haltungen für und wider die von ‚neudeutscher’ Seite propagierten progressiven Ideen, sondern spitzten die Debatten bis hin zu einer Aufspaltung der Beteiligten in Anhänger und Gegner der ‚Zukunftsmusiker’ zu, wenn auch beide ‚Parteien’ in sich wieder sehr heterogen waren.

Im Rahmen des DFG-Projektes „Die Neudeutsche Schule“ wird am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena eine Dokumentation der Kontroverse zwischen den Neudeutschen und ihren Gegnern vorbereitet. Dabei sollen zugleich ihre Voraussetzungen, ihre Fragestellungen und ihre Folgen untersucht werden.

Das Weimarer Symposium zielt im Dialog mit Germanisten, Historikern, Politologen und Kunsthistorikern auf eine kritische Auseinandersetzung mit den ideen- und musikgeschichtlichen Wurzeln, der Ästhetik und den kompositorisch-stilistischen Merkmalen, den politischen Implikationen sowie dem Nachwirken der Kontroverse im Umfeld der Neudeutschen Schule.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Konferenzsprachen: Deutsch, Englisch.

Das Programm zum Symposium können Sie in Kürze hier herunterladen.

Kontakt:

Tel.: 03643 / 493981

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Homepage des Instituts:

http://www.hfm-weimar.de/musikwissenschaft

Leitung:

Prof. Dr. Detlef Altenburg, Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, Postfach 2552, 99406 Weimar, Tel.: 03643 / 555 165, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 09:04 Uhr
 
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