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Buchreihe 'Kompendien Musik', erscheint im Laaber-Verlag ab 2010 in 16 Bänden
Geleitwort zur Buchreihe | Drucken |
Mit einer neuen Buchreihe, den Kompendien Musik, trägt die Gesellschaft für Musikforschung der Herausforderung der Bachelor-Studiengänge und zugleich dem Bedarf musikinteressierter Leser an aktueller Basisliteratur zu den vielfältigen Gebieten der Musikwissenschaft Rechnung. Mit dieser im Auftrag der GfM von Detlef Altenburg, Wolfgang Auhagen, Gabriele Buschmeier, Rebecca Grotjahn und Dörte Schmidt herausgegebenen Reihe verfolgt die Gesellschaft für Musikforschung das Ziel, einer breiten Öffentlichkeit die Musikwissenschaft mit ihren Teildisziplinen und deren verschiedenen Arbeitsgebieten, ihren aktuellen Fragestellungen und methodischen Ansätzen in allgemeinverständlicher Form vorzustellen. Die einzelnen Bände sind in sich thematisch geschlossen. Unterschiedliche Ansätze und insbesondere kontroverse Positionen sollen nicht harmonisiert, sondern durch Gegenüberstellung der alternativen Perspektiven (z.B. aus der Sicht der Historischen und der Systematischen Musikwissenschaft) vor dem Hintergrund ihres unterschiedlichen Erkenntnisinteresses thematisiert werden.
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Musik und Gender. Grundlagen – Methoden – Perspektiven | Drucken |
Herausgegeben von Rebecca Grotjahn und Sabine Vogt unter Mitarbeit von Sarah Schauberger
Kompendien Musik, Bd. 5
Der Band erscheint im März 2010 im Laaber-Verlag

Genderforschung ist ein noch junges Gebiet der Musikwissenschaft. Der Band versucht erstmals, ihre Grundlagen, Methoden und Perspektiven kompakt darzustellen. Musik und Gender versteht sich als Lese-, Lehr- und Lernbuch. Es soll Appetit machen und zum Weiterdenken einladen. Sein Ziel ist es, zu zeigen, wie sinnvoll und ergiebig es ist, musikbezogene Themen unter der Perspektive Gender zu untersuchen.
Genderforschung ist weder ein in sich geschlossenes Themengebiet noch eine spezielle Methode, sondern eine Perspektive, die für alle Felder der Kultur fruchtbar ist. Die Themen des Bandes repräsentieren die inhaltliche Vielfalt des Gebiets und reichen von der italienischen Hofmusik der Renaissance bis zum Tango Ríoplatense, von der Quellenforschung bis zu Männlichkeitskonstruktionen in der Oper, von der Biografik bis zur Theorie der musikalischen Analyse. Zugleich steht jedes Kapitel für einen methodischen Ansatz, der anhand von Beispielen verständlich dargestellt wird. Voraus geht eine ausführliche Einführung in die Geschichte und die Theorien der musikwissenschaftlichen Genderforschung.
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Musik und Gender: Zielgruppe und Nutzung des Bandes | Drucken |
Das Buch rechnet mit Leserinnen und Lesern, die bisher kaum oder gar nicht mit musikwissenschaftlicher Genderforschung in Berührung gekommen sind. Daher ist es so konzipiert, dass es im Selbststudium benutzt werden kann.
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Inhaltsübersicht | Drucken |
Musik und Gender. Grundlagen – Methoden – Perspektiven
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Die Herausgeberinnen
Rebecca Grotjahn ist Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold.
Sabine Vogt ist Musikerin und Musiksoziologin und arbeitet als Dozentin im Bereich Soziale Arbeit mit Musik.
 
© 2010 | Gesellschaft für Musikforschung