Subversive Klänge? Musik als Medium von politischem Protest

am 22.-23.1.2026, findet im Vortragsraum der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig (Deutscher Platz 1) die Tagung “Subversive Klänge? Musik als Medium von politischem Protest” statt. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, des Deutschen Musikarchivs und des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Leipzig im Rahmen der Reihe “Mediengeschichte des Protests” an der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Tagung widmet sich historischen und zeitgenössischen Beispielen musikalischen Protests und zeigt, wie Klang zum Medium politischer Artikulation werden kann. An zwei Tagen präsentieren die Vortragenden ihre aktuellen Arbeiten zu musikalischen Strategien des Widerstands: von szenischer Kammermusik in der DDR über Free Jazz, Punk und New Wave, kirchenmusikalische Praktiken im Sozialismus bis hin zu jüdischer Musik im Stalinismus, Umgehung von politischer Zensur im 19. Jahrhundert sowie widerständigen Kompositionen im „Dritten Reich“ und im Exil.

Die Tagung beginnt am Donnerstag, 22.1., um 14.30h, und endet am Freitag, 23.1., gegen 13 Uhr. Sie richtet sich an ein breites Publikum mit Interesse an Musik, Politik und Zeitgeschichte. Der Eintritt ist frei; eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Link zum Programm:
https://www.dnb.de/DE/Kulturell/Veranstaltungskalender/MediengeschichteProtest/20260122_SubversiveKlaenge_event.html

Veranstaltung

veranstaltet durch:
Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsches Musikarchiv & Institut für Musikwissenschaft, Universität Leipzig

Deutsche Nationalbibliothek Leipzig (Deutscher Platz 1)

22.01.2026

bis 23.01.2026