26. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie
Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Abt. Musikpädagogik
02.-04. Oktober 2026
Halle-Wittenberg
Ausgehend vom Zitat Robert Schumanns „Die Bildung des Gehörs ist das Wichtigste“ (Musikalische Haus- und Lebensregeln, Hamb. u. Lpz. 1850) soll die Frage nach der musikalischen Wahrnehmung aus ganz verschiedenen wissenschaftlichen und künstlerischen Perspektiven thematisiert werden, deren ungebrochene Aktualität und Brisanz angesichts bislang unbefriedigender Antwortversuche heute mehr denn je deutlich wird. Ziel ist ein interdisziplinärer Kongress mit erfahrenen Künstlern, Wissenschaftlern und Pädagogen aus der Gehörbildung, Musiktheorie und Kompositionspädagogik wie auch aus den Kognitions-, Neuro- und Musikwissenschaften. Es sollen Fragen der kontextualisierten, komplexen musikalischen Wahrnehmung und damit im Zusammenhang Positionsbestimmungen des Faches Hörerziehung als Kernfach musikalischer Erziehung thematisiert sowie Aspekte der Kompositionspädagogik mit Kindern in den Blick genommen werden. Dazu möchten wir verschiedene Ansätze zur Erlangung von Hörkompetenzen problematisieren und erkunden, welche Modelle und Theorien zur musikalischen Wahrnehmung die musikpädagogische Praxis bereichern könnten. Wir freuen uns auf lebhafte Diskussionen und neue Erkenntnisse zur musikalischen Wahrnehmung und bitten um Einreichung Ihrer Abstracts (max. 300 Wörter). Zusätzlich zu den üblichen Formaten ist es möglich, auch kleine Lehreinheiten zur Praktischen Gehörbildung für alle Teilnehmer:innen anzubieten.
- Sektion I: Musikalische Wahrnehmung und Gestalt
- Sektion II: Musikalische Wahrnehmung aus Sicht der Neuro- und Kognitionswissenschaften sowie der Psychoakustik
- Sektion III: Musikpädagogische Ansätze zwischen Musiktheorie, Gehörbildung und Kunstanspruch
- Sektion IV: Freie Themen und Offene Studierenden-Sektion
Organisationsteam
Dr. Christine Klein, Prof. Jens Marggraf, Markus Ritzel, Luis Ramos, Rebekka Albrecht, Holger Best, Dr. Lutz Felbick, Prof. Christoph Göbel, Prof. Elke Hofmann.
