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Kommission für Auslandsstudien | Foto: Sabine Meine

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Fachgruppe Musikethnologie und vergleichende Musikwissenschaft | Links: Karnatische Musik mit Lalitha und Nandini Muthuswamy Mitte oben: Das Tonbandgerät "Nagra IV-S" – ein Klang-Aufnahmegerät, das oft während Feldforschungen eingesetzt wurde Mitte unten: Klangdokumente im Archiv Rechts: Die Musikstudentin Chiu Ju Liao beim Stimmen einer Yueqin

Jan Vermeer, Die Musikstunde | Royal Collection (London)

D-Mbs Mus.ms. C, fo. 2v und 3r | http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00015144-2

Camille Saint-Saëns (1835-1921)

Vergangenheit und Zukunft – Le passé et l’avenir

Dortmund

09.-12.06.2022

Erneute Terminänderung 

Symposion, Colloquium, Kongress – bei allen Formen wissenschaftlicher Tagungen geht es um Begegnungen und persönlichen Austausch der Teilnehmer:innen und Gäste. Angesichts der nach wie vor unwägbaren pandemischen Lage und erneut steigender Infektionszahlen scheint es von heute (Ende August) aus quasi unmöglich (oder doch höchst unwahrscheinlich), dass eine solche Zusammenkunft Ende Oktober ungehindert stattfinden könnte – selbst unter Einhaltung aller derzeit geltenden 3G- oder 2G-Regeln.

Wir haben uns daher entschieden, das zuletzt für die Zeit vom 28. bis zum 31. International, prévu dernièrement pour la Symposion erneut zu verschieben, und zwar auf die Pfingstwoche des kommenden Jahres:

9. – 12. Juni / Juin 2022

Selbst unter ungünstigen Prognosen scheint dieser neue Termin realistisch zu sein, auch für ein mögliches musikalisches Begleitprogramm. Und zudem steht er auch dafür, dass die Beschäftigung mit Leben und Werk von Camille Saint-Saëns nicht nur im 100. Gedenkjahr seines Todes ein spannendes und wichtiges Thema der Musikforschung ist und bleibt.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis für diese erneute Terminänderung und hoffen, dass Sie es trotzdem einrichten können, dabei zu sein. Sollte Sie jetzt schon absehen können, dass Ihnen dies nicht möglich sein wird, geben Sie uns doch bitte bald Bescheid. Ansonsten erhalten Sie von uns Ende Februar nächsten Jahres weitere Informationen zum geplanten Ablauf des Symposions, zu dem wir uns dann freuen, Sie im Juni 2022 endlich in Dortmund begrüßen zu können!

 

30.06.2020 | Camille Saint-Saëns wurde am 9. Oktober 1835 in Paris geboren – achteinhalb Jahre nach dem Tod Ludwig van Beethovens – und starb am 16. Dezember 1921 in Algier – achteinhalb Jahre nach der Uraufführung von Igor Strawinskys Le Sacre du printemps. Das kompositorische Œuvre, das Saint-Saëns in diesem langen Leben schuf, umfasst mehr als 600 Werke in allen Gattungen. Seine erste Komposition, ein Klavierstück in C-Dur, notierte er (eigenhändig) am 22. März 1839, im Alter von knapp dreieinhalb Jahren; seine letzte Partitur, die Orchesterfassung seiner Valse nonchalante op. 110, beendete er 86-jährig am 13. Dezember 1921, drei Tage vor seinem Tod.

Es dürfte wohl kaum einen anderen bedeutenden Komponisten geben, dessen Schaffen sich über einen ähnlich langen Zeitraum erstreckt und das eine vergleichbare Vielfalt auf zuweisen hat.

Doch dieses lange und schöpferische Leben überschattete seinen Nachruhm: Die Zeit schien über Saint-Saëns hinweggegangen zu sein. »Sie loben die Schönheit, Klarheit und Aufrichtigkeit meiner Sprache und meiner Gedanken«, schrieb er 1910 an Romain Rolland – »was will ich mehr? Die Zukunft zu sein, und nicht die Vergangenheit? Ich bin die Zukunft gewesen; in meinen Anfängen wurde ich als Revolutionär apostrophiert – in meinem Alter kann ich nur noch ein Vorfahre sein.«

Auch wenn sich viele seiner Werke – allen voran der »Karneval der Tiere« – dauerhaft im Musikleben behaupteten, galt Saint-Saëns lange – sogar in Frankreich – als Randfigur der Musikgeschichte. Erst in den Jahren zwischen seinem 50. Todestag (1971) und seinem 150. Geburtstag (1985) begann sich dieses Bild allmählich zu ändern; heute zweifelt niemand mehr daran, dass Camille Saint-Saëns einer der großen Komponisten seiner Zeit war.

Das Symposion, das die Forschungsstelle Camille Saint-Saëns des Instituts für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund im Gedenkjahr seines 100. Todestages ausrichtet, ist – vor Paris (im Oktober 2021) und Manchester (Ende 2021) – der erste von drei internationalen Kongressen.

Sein Ziel ist eine Positionsbestimmung:

Ein Rückblick auf die Rolle, die der Komponist und sein Œuvre in ihrer Zeit gespielt haben – eine Bestandsaufnahme der aktuellen Editionen, Aufführungen und Aufnahmen – ein Vorausblick auf die Fragen, Aufgaben und Projekte, denen sich die Saint-Saëns-Forschung in den nächsten Jahren widmen soll und wird.

Eine entscheidende Bedeutung kommt dabei der Wechselwirkung zwischen der musikwissenschaftlichen Forschung und der Musikpraxis zu. Umso erfreulicher, dass sich das Konzerthaus und die Oper Dortmund bereitgefunden haben, in den Tagen des Symposions ihrerseits den Komponisten zu feiern.

Camille Saint-Saëns est né à Paris le 9 octobre 1835 – huit ans et demi après la mort de Ludwig van Beethoven – et est décédé à Alger le 16 décembre 1921 – huit ans et demi après la première représentation du Sacre du printemps d'Igor Stravinsky. L'œuvre composée par Saint-Saëns au cours de cette longue vie comprend plus de 600 œuvres de tous genres. Il note de sa propre main sa première composition, une pièce pour piano en ut majeur, le 22 mars 1839, à l'âge d'un peu moins de trois ans et demi ; il termine sa dernière partition, la version orchestrale de sa Valse nonchalante op.110, à l'âge de 86 ans le 13 décembre 1921, trois jours avant sa mort. Il n'y a pratiquement aucun autre compositeur important dont l'œuvre s'étende sur une durée similaire et qui présente une diversité comparable.

Mais cette vie longue et créative éclipsa sa gloire posthume : le temps sembla avoir passé Saint-Saëns sous silence. « Vous me louez d’avoir une langue et une pensée belles, claires et honnêtes ; que pourrais-je désirer de mieux ?», écrit-il en 1910 à Romain Rolland.
« D’être l’avenir et non le passé ? L’avenir, je l’ai été ; j’ai été noté à mes débuts comme un révolutionnaire et à mon âge on ne peut plus être qu’un ancêtre. « 

Même si beaucoup de ses œuvres – en particulier le « Carnaval des animaux » – s’inscrivent dans la vie musicale, Saint-Saëns a longtemps été considéré – même en France – comme une figure marginale de l'histoire de la musique. Ce n'est qu’entre le 50ème anniversaire de sa mort (1971) et son 150ème anniversaire (1985) que cette image a commencé à changer ; aujourd'hui, plus personne ne doute de la légitimité à considérer Camille Saint-Saëns comme l'un des grands compositeurs de son temps.

Le symposium, organisé par le centre de recherche Camille Saint-Saëns de l'Institut de Musique et Musicologie de l'Université TU Dortmund à l'occasion du 100ème anniversaire de sa mort, est – avant Paris (en octobre 2021) et Manchester (fin 2021) – le premier de trois congrès internationaux.

Son objectif est de déterminer la place du compositeur. Sont prévus à cet effet un retour sur le rôle que Saint-Saëns et son œuvre ont joué en leur temps – un inventaire des éditions, performances et enregistrements actuels –

 un regard sur les questions, les missions et les projets, auxquels se consacreront les projets de recherche sur Saint-Saëns au cours des prochaines années.

L'interaction entre la recherche musicologique et la pratique musicale est d'une importance cruciale. Il est d'autant plus réjouissant que le Konzerthaus et l'Opéra de Dortmund aient accepté de célébrer le compositeur durant le symposium.

 

Organisation:

Prof. Dr. Michael Stegemann        michael.stegemann(at)tu-dortmund(dot)de

Dr. des. Alexander Gurdon           alexander.gurdon(at)tu-dortmund(dot)de

Zélie Jouenne M.A.                         zelie.jouenne(at)tu-dortmund(dot)de

 

Call for Papers

Für das viertägige Symposion sind mehrere Keynotes, Roundtables und eine abschließende Open Session vorgesehen. Hinzu kommen die zahlreichen Veranstaltungen des Konzerthauses Dortmund und des Theaters Dortmund.

Die Vortragssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch. Die Vorträge sollen eine Länge von 20 Minuten nicht überschreiten.

Wir freuen uns auf Ihre Themenvorschläge. Erläutern Sie hierbei bitte kurz Ihr Vortragsthema (maximal 2000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und senden uns eine Kurz-vita (500 Zeichen).

Anmeldeschluss ist der 30. September 2020.

Senden Sie Ihre Unterlagen bitte an:
alexander.gurdon(at)tu-dortmund(dot)de

 

Appel à communication

Au programme de ces quatre jours de symposium sont prévues plusieurs conférences principales, des tables rondes ainsi qu’une séance ouverte qui clôturera le congrès. Par ailleurs auront lieu de nombreux évènements aussi bien au Konzerthaus qu’à l’Opéra de Dortmund.

Les interventions auront lieu en allemand, en anglais et en français et ne devront pas dépasser 20 minutes.

Nous nous réjouissons de recevoir vos propositions de communications. Veuillez nous envoyer un résumé de votre exposé (2000 signes maximum) ainsi qu’une courte biographie (500 signes) avant le 30 septembre 2020.

Par courriel à :

alexander.gurdon@tu‐dortmund.de