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Kommission für Auslandsstudien |
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Kommission für Auslandsstudien | Foto: Sabine Meine

Fachgruppe Deutsch-Ibero-Amerikanische Musikbeziehungen

Fachgruppe Systematische Musikwissenschaft | Foto: Kröninger, ERC-Projekt SloMo, UHH

Fachgruppe Freie Forschungsinstitute

Fachgruppe Musikwissenschaft im interdisziplinären Kontext | Philips Pavillon von Le Corbusier

Fachgruppe Nachwuchsperspektiven | Grafik: Sonja Kieser

Fachgruppe Digitale Musikwissenschaft | Foto: Andreas Münzmay

Fachgruppe Instrumentenkunde

Fachgruppe Musikethnologie und vergleichende Musikwissenschaft | Links: Karnatische Musik mit Lalitha und Nandini Muthuswamy Mitte oben: Das Tonbandgerät "Nagra IV-S" – ein Klang-Aufnahmegerät, das oft während Feldforschungen eingesetzt wurde Mitte unten: Klangdokumente im Archiv Rechts: Die Musikstudentin Chiu Ju Liao beim Stimmen einer Yueqin

Jan Vermeer, Die Musikstunde | Royal Collection (London)

D-Mbs Mus.ms. C, fo. 2v und 3r | http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00015144-2

Grenzen des Autorbegriffs im 19. Jahrhundert

Online-Workshop, 08.-10.07.2021

Deadline 30. April 2021

Eckdaten
Wann: 08.-10. Juli 2021
Format: Online-Workshop
Für wen: Nachwuchswissenschaftler
Organisation: Marlène Duhr, Forschungsgruppe Musikwissenschaft, Institut für Geschichte, Universität Luxemburg.

25.02.2021 | Das im Rahmen der Gesamtausgabe des luxemburgischen Komponisten Laurent Menager (1835-1902) durchgeführte Promotionsprojekt über dessen blasmusikalische Werke ergibt ein neues Verständnis für das Gesamtwerk des Komponisten. Die Einordnung der Stücke für Blasmusik in ihren musikhistorischen und -kulturellen Kontext zeigt, dass der bisher an die Urtext-Idee angegliederte Werkbegriff der Gesamtausgabe erweitert werden muss.
Die Quellenlage zum blasmusikalischen Werk Menagers lässt erkennen, dass am Entstehungsprozess eines Stückes neben dem Komponisten noch weitere Personen beteiligt waren. Die Kopisten, Verleger und Dirigenten, die in Menagers Umfeld tätig waren, beeinflussen nicht nur kleinere redaktionelle Eingriffe in den Notentext, wie etwa die Ausbesserung von Schreibfehlern oder des harmonischen Satzes, sondern lassen auch tiefgreifendere kompositorische Entscheidungen erkennen, wie zum Beispiel in der Besetzung und bei der Länge und sogar Gattung des Stückes. In der Tat zeigt die Flexibilität, mit der Menager beispielsweise die Instrumentierung in seinen Partituren notierte, dass er sich seines soziokulturellen Kontextes und dessen konkrete Auswirkung auf den Notentext bewusst war. Die Faktur der Blasmusikwerke ermöglichte es Laienmusikvereinen trotz geringer musikalischer Bildung an wichtigen Festlichkeiten in Luxemburg teilzunehmen. Diese Forschungsansätze zeigen sich nicht nur für Laurent Menager relevant, sondern können auf alle Komponisten ausgeweitet werden. Das Ziel dieses Workshops besteht darin, den editionsphilologischen Aspekt und die kulturell-partizipative Werkgenese zu beleuchten und unterschiedliche Herangehensweisen an diese Themen zusammenzutragen.

Vorschläge für Beiträge sind in folgenden Themenfeldern willkommen:
- Werkbegriff
- Komposition und kulturelle Partizipation
- Kollaboratives Arbeiten
- Dezentralisierung der Autorschaft
- Werkgenese und Fremdeinwirkung
- Soziokulturelles Umfeld und dessen Einfluss auf die Quellenlage
- Erweiterter Werkbegriff und Musikedition

Die Abstracts (max. 2000 Zeichen) und ein kurzer Lebenslauf (max. 500 Zeichen) für Einzelvorträge von max. 20 Minuten können in deutscher und englischer Sprache eingereicht werden bis spätestens den 30. April 2021. Eine Rückmeldung über die Auswahl der Vortragenden erfolgt bis spätestens Mitte Mai.
Der Workshop findet am 8.-10. Juli 2021 online statt. Interessierte erhalten den Webex-Link bei Voranmeldung an unten angegebene Email-Adresse. Für Rückfragen und weitere Informationen senden Sie eine E-Mail an die Organisation:

Marlène Duhr
Forschungsgruppe Musikwissenschaft, Institut für Geschichte, Universität Luxemburg
marlene.duhr(at)uni(dot)lu