Aktuelles | Tagungen

3. November 2018 / 24. November 2018 / 5. Januar 2019

Die Kammeroper „Der Horla“ von Patrice Oliva im Lortzinghaus
 
Am 6. Juli 2018 jährte sich der Todestag des französischen Schriftstellers und Journalisten Guy de Maupassant zum 125. Mal.
 
Dieses Jubiläum hat der aus Marseille stammende und in Osnabrück lebende Komponist Patrice Oliva zum Anlass genommen, eines seiner frühen Werke, die Oper « Le Horla » nach der gleichnamigen Novelle Guy de Maupassants, zu sichten und komplett neu zu konzipieren.
 
Entstanden ist ein psychologisches Kammerspiel, changierend zwischen Rationalität und Wahnsinn, auf dem schmalen Grat von Wirklichkeit und Imagination.
 
« Kein Mond am Himmel. Die Sterne flimmerten am dunklen Himmel. Wer bewohnt diese Welten? Welche Gestalten? Welche Wesen, welche Tiere, welche Pflanzen gedeihen dort? » schreibt Maupassants Ich-Erzähler in sein Journal - gejagt von überirdischen Kreaturen oder auf der Flucht vor dem eigenen Wahnsinn?
 

17. Januar 2019

Oper im Wechselspiel der Medien

̶  Transformationsprozesse der Oper durch Digitale Medien und das Filmische/Audi-Visuelle in Zeiten von Krisen und Reformen

Veranstalter:                         Bayerische Akademie der Wissenschaften

Veranstaltungsort:                 Bayerische Akademie der Wissenschaften, München

Veranstaltungsdatum:           17. Januar 2019         

Call for Papers

Der aktuelle Krisendiskurs europäischer Theater und Musiktheater befasst sich neben Fragen zur Finanzierung und zum demographischen Wandel u.a. auch mit den Herausforderungen, die die rasante Entwicklung der Neuen Medien hervorbringen.[i] Daher widmet sich dieser Workshop der Frage: Welche Rolle spielen die Digitalen Medien und das Filmische/Audio-Visuelle bei den Transformationsprozessen der Oper als Gattung und Institution?

 

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18. - 19. Januar 2019

Akustische Dokumente / Sonic Documents

Eine gemeinsame Veranstaltung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für
Medienwissenschaft mit dem DFG-Graduiertenkolleg 2132 Das Dokumentarische an der Ruhr
Universität Bochum, 18.-19.01.2019 Bochum


Die 6. Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaft wird 2019 in Bochum gemeinsam mit dem Graduiertenkolleg Das Dokumentarische veranstaltet und soll im Zeichen akustischer   Dokumentarismen stehen. „Akustische Dokumente“ verweisen auf mediale und institutionelle Strategien der Beglaubigung, durch die Klang Beweiskraft erlangt. Sie liegen in Sammlungen und Archiven, zeugen in forensischen, medizinischen und  technopolitischen Verfahren der Zertifizierung und Legitimierung von Wissen; und sie werden in künstlerischen Praktiken verwendet. Akustische Dokumente können Field Recordings und Stimmaufzeichnungen sein, sie werden u.a. in der  Musikethnologie und in der Bioakustik, in den Lebenswissenschaften und in der Ökologie produziert und ausgewertet. Sie entstehen in der Selbstdokumentation und im automatischen Monitoring durch Observation, sie verwalten biometrische Zugänge und sichern diskursive Ausschlüsse.

 

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18.- 20. Januar 2019

Symposiumsreihe „450 Jahre Staatskapelle Berlin – eine Bestandsaufnahme“

Teil IV:

Zwischen Freiheiten und Zwängen:

Die Staatskapelle Berlin in den Jahren 1919 bis 1955

 

Veranstalter: Staatsoper Unter den Linden Humboldt-Universität zu Berlin

Kooperationspartner: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Datum: 18.–20. Januar 2019

Ort: Staatsoper Unter den Linden, Apollo-Saal

Call for Papers

Mit Blick auf das im Jahr 2020 anstehende 450-jährige Jubiläum der Staatskapelle Berlin, die 1570 als Kurbrandenburgische Hofkapelle erstmals erwähnt wurde, veranstaltet die Staatsoper Unter den Linden in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin bereits zum vierten Mal ein interdisziplinäres Symposion. Nachdem in den vergangenen Jahren die ersten Phasen der Kapellgeschichte sowie die Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert beleuchtet worden sind, rückt nunmehr die Zeit zwischen 1919 und 1955 in den Fokus.

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25. - 26. Januar 2019

“Vierhändig, immer einmal!”
Piano Four Hands Music Symposium
25–26 January 2019
University of Music and Performing Arts Graz (Kunstuniversität Graz), Austria
 
This two-day symposium aims to shed light onto the fascinating genre of four-handed piano music from performance-related, historical, and analytical perspectives. The symposium brings together music scholars and performers, thereby creating a  platform where ideas on performance research, music analysis, praxis of playing four-handed piano music, music cognition, music history, as well as socio-cultural studies can be shared in a collaborative environment. The title, “Vierhändig, immer einmal!” relates to Theodor W. Adorno’s brief essay, “Vierhändig, noch einmal” from 1933 in which Adorno laments how playing piano four hands has almost completely vanished from households. Nonetheless, in the 21st century, four-handed piano repertoire is still an important part of both professional and amateur music making and an interesting topic to examine, especially from the viewpoint of the more current strands of performance-related research. In addition to individual scholarly papers (20 min + 10 min discussion), the symposium strongly encourages active piano duo ensembles to participate in a lecture recital format (45–60 min + discussion).
 

26. - 27. März 2019

Scholarship Announcement: Joint Conference "Persecution – Collaboration – Resistance. Music in the Reichskommissariat Norwegen (1940-45)"
 
Münster, 26-27 March 2019
 
The German-Norwegian Research Project "Nordic Music Politics"(funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft) will host the second part in a series of conferences, this time dealing with Norway’s musical life during the German occupation (1940-45). For more information about the project see www.nordicmusicpolitics.net. The conference will take place 26-27 March 2019 at the Department of Musicology, University of Münster. The main conference language will be English.
The organizing committee offers two scholarships (travel costs, accommodation, publication of the results in the conference proceedings) and encourages young scholars to submit a short proposal.
The topics should be based on new archival findings, unknown cases, or profound reassessments of known cases.
Such topics could be: political structures, artistic agencies, civil resistance, censorship, propaganda, reception of classical composers / repertoires, popular music and jazz, folk music, church concerts.
 
Please submit your proposal (PDF) until 1 December 2018 to
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3. - 5. April 2019

Musik, Schrift, Differenz – Eine interdisziplinäre Lektüre von Adornos Theorie der musikalischen Reproduktion

3. – 5. April 2019, Wien

Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen in Kooperation mit dem Arnold Schönberg Center Wien

In Theodor W. Adornos Fragment gebliebener Abhandlung Zu einer Theorie der musikalischen Reproduktion sind zahlreiche Überlegungen zu einer Theorie der musikalischen Schrift versammelt, die sich in einer aktualisierenden Lektüre als vielseitig anschlussfähig (z.B. an gegenwärtige Schriftdiskurse) erweisen können. Adornos Reflexionen sind dabei in Hinblick auf folgende Fragen zu überprüfen, zu konkretisieren und zu modifizieren: Was macht musikalische Schrift überhaupt aus, wo liegen ihre Potenziale, wo ihre Begrenzungen? Welche Eigenschaften kennzeichnen das Medium des Klangs? Und was passiert, wenn das ephemere Klangliche verräumlicht wird? Welche Prozesse prägen demgegenüber das Musikmachen?

 

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4. - 6. April 2019

[English version below]

Call for Papers

Erschließen, Forschen, Vermitteln:

Musikkulturelles Handeln von Frauen zwischen 1800 und 2000

Internationale und interdisziplinäre Tagung, 4. bis 6. April 2019,
Forschungszentrum Musik und Gender an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Leitung: Dr. Nicole K. Strohmann, Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann
 

Die Tagung findet im Rahmen des interdisziplinären Projektes „Erschließen, Forschen, Vermitteln. Identität und Netzwerke / Mobilität und Kulturtransfer im musikbezogenen Handeln von Frauen zwischen 1800 und 2000“ statt und widmet sich dem musikkulturellen Handeln im 19. und 20. Jahrhundert. Spezifikum des Projektes wie auch der Tagung ist die Verbindung von Philologie und bibliothekarischer Erschließung mit kulturwissenschaftlichen Diskursen und Fragestellungen der musikbezogenen Genderforschung.

Die Tagung thematisiert drei Themenfelder: die Tiefenerschließung von historischem Quellenmaterial, die wissenschaftliche Auswertung des Materials sowie die Vermittlung in Form einer Digitalen Edition mit kontextualisierenden Informationen bzw. die Vermittlung von musikbezogenem Wissen im weiten Feld der musikbezogenen Digital Humanities.

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9. - 11. Mai 2019

Call for Papers

Musikgeschichte auf der Bühne

Internationale und interdisziplinäre Tagung am

Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

9. – 11. Mai 2019

Veranstalter: Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Musikgeschichte auf der Bühne“

Deadline: 15.10.2018

Tagungskonzept:

Musikgeschichte ist Forschungsgegenstand, sie ist Gegenstand von Romanen, Filmen, Comics oder Computerspielen und: Sie ist Gegenstand von Musiktheater. Verhandlungen von Musikgeschichte auf der Bühne stehen im Fokus dieser Tagung: Seien es André-Ernest-Modeste Grétrys Opernprolog „Les trois âges de l’opéra“, Hans Pfitzners Oper „Palestrina“ oder Franz Wittenbrinks Revue „Die Comedian Harmonists“, Heinrich Bertés Schubert-Singspiel „Das Dreimäderlhaus“, Randy Johnsons Musical „A night with Janis Joplin“ oder Mauricio Kagels Liederoper „Aus Deutschland“ – im Musiktheater werden seit Jahrhunderten historische Musiker_innen, künstlerisches Handeln und musikalische Artefakte thematisiert. Im Medium Musiktheater wird Musikgeschichte in ihrer ganzen Breite verhandelt und vermittelt, und zwar von den mittelalterlichen Troubadouren bis in die Gegenwart von Pop, Rock, Jazz und Neuer Musik. Musikgeschichte auf der Bühne ist ein internationales Phänomen, das sich in Europa genauso findet wie etwa in den USA, Japan oder Südamerika.

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27. - 29. Juni 2019

Internationale und interdisziplinäre Tagung „Musik und die Künste in der englischen Frühaufklärung (ca. 1670–1750)“

27.−29. Juni 2019, Universität Hamburg, Institut für Historische Musikwissenschaft

Call for Papers (Deadline: 15. September 2018)

Das Verhältnis der Künste zueinander wurde im 17. und 18. Jahrhundert vielfach diskutiert und in durchaus disparater Art und Weise immer wieder neu verhandelt. Gründe dafür liegen nicht zuletzt in einem grundlegenden sozialen Wandel, der zu veränderten Produktions- wie Rezeptionsbedingungen von Kunst führte und in unterschiedlichen Prozessen der Professionalisierung und damit einhergehenden Legitimationsbestrebungen resultierte. England und v. a. seine Metropole London war ein zentraler Standort künstlerischer Professionalisierung, an dem sowohl künstlerische Darstellungsmöglichkeiten ausgelotet wurden als auch der exponentielle Aufschwung der Printmedien genutzt wurde, um die Kunstwahrnehmung in zuvor nicht gekannter Breite zu beeinflussen. Die internationale und interdisziplinäre Tagung möchte aus kultur- und sozialhistorischer Perspektive einerseits Besonderheiten des Standorts England in Bezug auf Kunstauffassung und ‑wahrnehmung herausarbeiten. Andererseits sollen Ausstrahlung auf sowie Austauschprozesse mit Kunstauffassungen des europäischen Festlandes erörtert werden. Dabei liegt der Fokus auf Neuverhandlungen von moralisch-ästhetischen Bedeutungszuschreibungen zu den Künsten im Wechselverhältnis mit der unfasslichsten unter ihnen: der Musik.

 

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5. - 7. Juli 2018

Die »andere« Stimme: Hohe Männerstimmen zwischen Gluck und Rock

Symposium im Rahmen der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg

5.–7. Juli 2019

Im Rahmen der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg findet vom 5. bis 7. Juli 2019 unter dem Titel Die »andere« Stimme: Hohe Männerstimmen zwischen Gluck und Rock ein internationales Symposion statt, das sich aktuellen Forschungsfragen zur Bedeutung, Verwendung, Ästhetik und Rezeption hoher Männerstimmen widmen soll, vom Musiktheater des 18. Jahrhunderts bis hin zu Pop und Rock.

 

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11. - 12. Juli 2019

CFP for the 2019 Biennial Conference
7th Conference of the Royal Musical Association Music and Philosophy Study Group Department of Music and Department of Philosophy
Strand Campus, King’s College London
Thursday and Friday, 11–12 July 2019
 
Keynote speakers
 
Prof. Jenefer Robinson (Department of Philosophy, University of Cincinnati)
Prof. Dr. Alexander García Düttmann (Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik, Universität der Künste Berlin)
Prof. Julian Johnson (Department of Music, Royal Holloway, University of London)
 
The RMA Music and Philosophy Study Group warmly invites session and paper proposals for this two-day international conference, to be held in London on 11–12 July 2019. The event will offer an opportunity for those with an interest in music and philosophy to share and discuss work, in the hope of furthering dialogue in this area. Following the success of last year’s format, we will run three types of session:
 
Associates Sessions  will be hosted by organisations with related interests;
 
Themed Sessions will be organised by individual session convenors, who have issued calls for papers on specific topics;
 
Free Sessions will be open to papers on all topics relating to music and philosophy.
 

5. - 6. September 2019

Musik im Körper - Körper in der Musik. Körper an der Schnittstelle von musikalischer Praxis und Diskurs

Tagung: 5./6.9.2019, Musikwissenschaftliches Seminar der Georg-August-Universität Göttingen

(English version below)

Unser Körper bildet die Basis jeglicher musikalischer Handlung, Äußerung und Erfahrung. Musik wirkt in Form von Schallwellen unmittelbar körperlich; ein Instrument wird erst durch das körperlich-aktive Zutun eines Menschen in Schwingung versetzt; ein Notentext wird erst durch die Körperlichkeit seiner Interpretin zu Musik; ein alter Rock’n’Roll-Klassiker, der uns durch das Radio erreicht, zeigt seine unmittelbare Wirkung auf unseren Körper im Mitwippen unserer Beine und Hüften. Trotz dieser unbestreitbaren Präsenz des Körperlichen in musikproduktiven und -rezeptiven Bereichen wurde der Körper gerade von Seiten der Historischen Musikwissenschaft lange mit Missachtung gestraft – ungeachtet der Aufmerksamkeit, die der Körper als Wissensspeicher und -medium in anderen Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften erfuhr. Zwar spielt Körperlichkeit in musikwissenschaftlichen Annäherungen der Bereiche Affect-, Gender- und Performance-Studies, in denen die Präsenz des Körpers offensichtlich ist, sowie in der Popularmusikforschung seit dem performative turn eine immer wichtigere Rolle, doch mündeten diese Annäherungen bisher nicht in einer umfassenderen theoretischen Grundlegung des Musikbegriffs in seiner unhintergehbaren Körperlichkeit. Die Musikwissenschaft bezieht sich vielfach auf einem autonomieästhetischen Musikbegriff, der wesentlich durch eine „Marginalisierung des Körpers durch die Autonomie des Geistes“ (Traudes 2012) bestimmt ist: Nicht nur der performative Körper gilt hier als transparentes Medium, das lediglich dazu dient, die Geist-geleiteten Intentionen des Komponisten zu transportieren, sondern auch die Hörerschaft soll sich die erklingende Musik idealerweise nicht durch körperliche Reaktionen, sondern durch geistige Reflexionen erschließen – die eigentliche Musik steckt im vom Meister notierten Kunstwerk, das an eine bestimmte ideologisierte Lektüre geknüpft ist. Die Bedeutung dieser Ausklammerung des Körpers für das Denken über Musik gilt es sichtbar zu machen und zu überwinden. Ebenso müssen Konsequenzen, die der Einbezug des Körpers hat oder haben kann, herausgearbeitet, aufgezeigt und diskutiert werden.

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