Tagungen & Kongresse | Mitteilungen

In dieser Rubrik finden Sie aktuelle Informationen zu musikwissenschaftlichen Call for papers, Tagungen und Kongressen, Tagungsberichten sowie weitere Mitteilungen.


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Promotionspreis 2020 der Gesellschaft für Musikforschung

Die Gesellschaft für Musikforschung verleiht ihren Promotionspreis 2020 an Herrn Simon Kannenberg, HfMT Hamburg, für seine Arbeit Joachim Raff und Hans von Bülow. Porträt einer Musikerfreundschaft. Briefedition. Pandemiebedingt wird die öffentliche Würdigung des Preisträgers im Rahmen der Jahrestagung der GfM 2021 in Bonn erfolgen.

Staatliches Institut für Musikforschung und die Reform der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Im Juli 2020 hat der Wissenschaftsrat Strukturempfehlungen zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz vorgelegt. Die Ausführungen haben eine breite Diskussion ausgelöst. Auch der Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung hat sich mit den Empfehlungen auseinandergesetzt. Besonders der Vorschlag, das traditionsreiche Staatliche Institut für Musikforschung aufzulösen und seine Bestände aufzuteilen, wird mit großer Sorge gesehen.

Deshalb haben sich die Gesellschaft für Musikforschung und der Deutsche Musikrat als die zentralen Verbände, die die Musik und die auf sie bezogene Forschung auf Bundesebene vertreten, gemeinsam über ihren Vorstand und sein Präsidium an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Professor Monika Grütters gewandt und dieser Sorge Ausdruck verliehen. Auch mit dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Professor Dr. Hermann Parzinger, wurde und wird ein lebhafter Austausch geführt. Die Gesellschaft für Musikforschung wird sich weiter in vielfältiger Weise an den Diskussionen über die Reform beteiligen und sich für einen Erhalt des Staatlichen Instituts für Musikforschung einsetzen.

Siehe zum Thema auch:

https://simpk.de/stellungnahme_zum_gutachten_des_wissenschaftsrats_2479.html

https://www.zeit.de/kultur/2020-09/stiftung-preussischer-kulturbesitz-gutachten-kunst-koloniale-strukturen-besitzverhaeltnisse/komplettansicht

https://www.deutschlandfunkkultur.de/staatliches-institut-fuer-musikforschung-protest-gegen.2177.de.html?dram:article_id=485180

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/gegen-das-drohende-aus-des-instituts-fuer-musikforschung-16975947.html

Interimslösung Schatzmeisteramt

Nach dem Tod von Dr. Gabriele Buschmeier ist die Position der Schatzmeisterin/des Schatzmeisters im Erweiterten Vorstand vakant. Bis zu einer Neuwahl bei der nächsten Mitgliederversammlung hat der Engere Vorstand Dr. Adrian Kuhl, Arbeitsstellenleiter bei der Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe in Frankfurt am Main, die rechtsgeschäftliche Vollmacht zur Führung der Schatzmeistergeschäfte übertragen.

Schriftliche Abstimmung

Die schriftliche Abstimmung, die in diesem Jahr als Ersatz für die reguläre Mitgliederversammlung durchgeführt wurde und bei der über die durch die Satzung der Gesellschaft für Musikforschung vorgeschriebenen Punkte, über Vorschläge zum Wahlausschuss und über eine Änderung der Wahlordnung abgestimmt wurde, ist in allen Punkten eindeutig ausgefallen. Dennoch lässt sich kein rechtmäßiges Endergebnis ausweisen, da das geforderte Quorum nicht erreicht wurde. Das genaue Abstimmungsergebnis ist auf der Website der Gesellschaft für Musikforschung im geschützten Mitgliederbereich einsehbar (www.musikforschung.de).

Bis zu einer nächsten Mitgliederversammlung bleibt der Vorstand daher ohne Entlastung im Amt und handelt im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen ohne verabschiedeten Haushaltsplan 2021. Die Wahlordnung bleibt in der bisherigen Form bestehen; der Wahlausschuss bleibt zu wählen. Wegen der fortdauernden pandemischen Infektionslage sieht der Vorstand im laufenden Jahr keine Möglichkeit, die nötigen Beschlüsse auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung herbeizuführen. Über das weitere Vorgehen wird im ersten Quartal 2021 entschieden.

NFDI4Culture

Digitale Infrastruktur für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern. NFDI4Culture geht an den Start

Am 26. Juni hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) die Entscheidung über die erste Ausschreibungsrunde der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) gefällt und wird insgesamt neun Konsortien fördern. Das maßgeblich durch die Gesellschaft für Musikforschung, den Verband Deutscher Kunsthistoriker und die Gesellschaft für Medienwissenschaft mitinitiierte Konsortium NFDI4Culture wurde bewilligt.

NFDI4Culture besteht aus einem Netzwerk von neun Trägerinstitutionen unter der Federführung der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur und bindet die Fach-Communities aus Architektur-, Kunst-, Musik-, Theater-, Tanz-, Film- und Medienwissenschaft über 11 kunst- und kulturwissenschaftliche Fachgesellschaften und 52 weitere Partner ein. Es bedient die Bedarfe einer differenzierten Forschungslandschaft die von Universitätsinstituten, Kunsthochschulen, Akademien, Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen bis hin zu individuellen Einzelforscher/-innen. In 7 Handlungsfeldern reichen die geplanten Maßnahmen von der Erzeugung digitaler Repräsentationen von Kulturgütern über die Standardisierung, Analyse, Publikation und Nachnutzung der Daten bis hin zu Ausbildungsprogrammen und Transfer zwischen Forschung, Kulturpolitik, Kulturwirtschaft und Zivilgesellschaft.

Jahrestagungen der Gesellschaft für Musikforschung

Jahrestagung 2021: Musikwissenschaft nach Beethoven. XVII. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung in Bonn

Mit Blick auf die weltweite Sars-Covid-19-Pandemie und die politische Beschlusslage Ende April 2020 haben Kongressleitung und Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung einvernehmlich beschlossen, den XVII. Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung auf den Spätsommer 2021 zu verschieben.

Neues Datum: 28. September bis 1. Oktober 2021 in Bonn

Die bereits angenommenen Beiträge sollen Teil des Programms des verschobenen Kongresses sein, der unter demselben Rahmenthema „Musikwissenschaft nach Beethoven“ stehen wird. Um der Aktualität von Forschung und Fachdiskussion Rechnung zu tragen (durchaus auch mit Blick auf Wissenschaft und Kultur unter den Bedingungen der Pandemie) gibt es einen zweiten Call for Papers. Es bleibt unser Anliegen, mit dem Bonner Kongress über Beethoven und das „Beethoven Paradigm“ hinaus eine Plattform für die gesamte Vielfalt des Faches, den internationalen Austausch und die fachliche Selbstreflexion zu bieten.
Zum Call for Papers: https://www.gfm2020.uni-bonn.de/call-for-papers

Mitgliederversammlung 2020

Unter den herrschenden Bedingungen sieht der Vorstand keine Möglichkeit, eine für die Mehrzahl der Mitglieder erreichbare Mitgliederversammlung abzuhalten. Wir schlagen deshalb vor, die zur Aufrechterhaltung der Vereinsgeschäfte nötigen Abstimmungen nach Covid-19-Abmilderungsgesetz (BGBl I Jg. 2020, Nr. 14, S. 569) schriftlich im Umlauf durchzuführen. Voraussetzung für eine rechtsgültige Abstimmung ist eine Teilnahme von mindestens 50% der ordentlichen Mitglieder. Als Stichtag für die Feststellung der Mitgliederzahl gilt das Datum der Versendung der Abstimmungsunterlagen (voraussichtlich 1.9.2020), die genaue Zahl wird in der Aussendung mitgeteilt.

Jahrestagungen 2022 und 2023

Die Verschiebung der Jahrestagung 2020 bedingt eine Neuterminierung der folgenden bereits in Planung befindlichen Tagungen. Der Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung hat in enger Abstimmung und im Einvernehmen mit den entsprechenden Kolleginnen und Kollegen beschlossen, die Jahrestagung in Berlin auf 2022, diejenige in Saarbrücken auf 2023 in Saarbrücken zu verschieben; die genauen Termine werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Corona-Krise / Digitale Lehre in der Musikwissenschaft

In Zeiten der Corona-Krise werden digitale Angebote zunehmend zu einem zentralen Baustein musikwissenschaftlicher Lehre. In Kooperation mit der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) gibt Ihnen musiconn unter https://www.musiconn.de/digitale-lehre-in-der-musikwissenschaft einen strukturierten Überblick über eine Auswahl der aktuellen Angebote. Sie finden hier nicht nur Hinweise auf spezielle Verlagskonditionen während der Pandemie, sondern auch einen Überblick über digitale Lehr- und Lerninhalte sowie wichtige Plattformen und Tools für ein kollaboratives Arbeiten. Sollten Sie weitere Inhalte empfehlen oder eigene Ressourcen verlinken wollen, freuen wir uns über Ihre E-Mail an info(at)musiconn(dot)de.

Memorandum zur Versorgung öffentlich finanzierter Forschung- und Lehrinstitutionen

Aus aktuellem Anlass hat der Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung ein Memorandum zur Versorgung öffentlich finanzierter Forschung- und Lehrinstitutionen mit lizensierter elektronischer Fachinformation verabschiedet. Allerdings zeigt sich gerade in diesem dynamischen Bereich der Lizenzierungen der Zugänge zu elektronischer Fachinformation eine enorme Standortabhängigkeit. Es herrscht bisweilen ein enormes Gefälle zwischen großen Universitätsbibliotheken – auf der einen Seite –, die mit entsprechenden Finanzmitteln, Expertise und Gewicht, auch mithilfe der Bildung von Verbünden und Allianzen, erfolgreich Lizenzen verhandeln und einkaufen können, und – auf der anderen Seite – zahlreichen Institutionen, die strukturell an diesem Markt enorm benachteiligt sind. Die GfM fordert darin eine konsiortiale, institutionenunabhägige Bund-Länder-finanzierte Verfügbarhaltung von Lizenzen nach dem Modell der Allianz-Lizenzen um eine breite und gleich Informationsversorgung aller öffentlich finanzierten Forschungs- und Lehrinstitutionen zu gewährleisten.

Memorandum der Gesellschaft für Musikforschung zur Versorgung mit lizensierter elektronischer Fachinformation an öffentlich finanzierten Forschungs- und Lehrinstitutionen

Die Gesellschaft für Musikforschung als Plattform für freien wissenschaftlichen Austausch

Die Gesellschaft für Musikforschung sieht sich als Fachverband dem freien Austausch über wissenschaftliche Fragen zur Musik und der Verbreitung von Erkenntnissen über Musik in allen ihren Erscheinungen verpflichtet. Sie tut dies im nationalen wie internationalen Kontext unter Wahrung der allgemein anerkannten Regeln guter wissenschaftlicher Praxis, wie sie zuletzt im September 2019 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft kodifiziert worden sind. Den offenen Meinungsaustausch untereinander und mit Andersdenkenden, wie dieser von den Gesetzen unseres demokratischen Gemeinwesens garantiert wird, pflegt die Gesellschaft für Musikforschung als selbstverständlichen Teil ihrer Arbeit. Sie versteht sich vor allem als Forum für Debatten über wissenschaftliche, aber auch über gesellschaftliche Fragen. Jegliche Form der Diskriminierung – etwa aufgrund von geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Nationalität, Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung und Alter –, politischen Extremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und gesetzeswidriges Verhalten im zwischenmenschlichen Umgang lehnt sie strikt ab. Die Gesellschaft für Musikforschung schließt sich dem Abschlussmemorandum der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Wissenschaftsfreiheit und der Charta der Vielfalt an.
 
https://wissenschaftsfreiheit.de/abschlussmemorandum-der-kampagne/
https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/gwp/
https://www.charta-der-vielfalt.de

Stellungnahme der unterzeichnenden Fachgruppen in der Gesellschaft für Musikforschung zur „Festschrift für Siegfried Mauser“

Zur kürzlich im Verlag Königshausen & Neumann erschienenen Publikation Musik verstehen – Musik interpretieren. Festschrift für Siegfried Mauser zum 65. Geburtstag möchten die unten genannten Fachgruppen in der Gesellschaft für Musikforschung folgende Stellungnahme abgeben:

Im Vorwort des genannten Bandes formulieren Herausgeber und Herausgeberin mit Bezug auf Mauser: „Seine Visionen und sein unbändiger Tatendrang, die ansteckende Spontanität und begeisternde Vitalität haben ihm manche Kritik eingetragen – und sein bisweilen die Grenzen der bienséance überschreitender weltumarmender Eros hat für ihn schwerwiegende rechtliche Folgen gehabt.“
Um die Grenzen der „bienséance“, des Anstands oder guten Benehmens, geht es hier jedoch nicht, sondern um die Verletzung der Menschenwürde und der Gesetze. Siegfried Mauser wurde am 9. Oktober dieses Jahres wegen sexueller Nötigung in vier Fällen vom Bundesgerichtshof verurteilt. Der Bundesgerichtshof bestätigte damit in vollem Umfang das Urteil des Landesgerichts München von 2018. Das Urteil ist damit rechtskräftig.
Wir sind über diese im Vorwort des genannten Bandes evidente Verharmlosung der Taten eines verurteilten Straftäters bestürzt. Es fügt dem Fach Musikwissenschaft in der Öffentlichkeit Schaden zu. Um dem Eindruck entgegenzuwirken, das Vorwort oder die Herausgabe dieser Festschrift repräsentiere die Meinung des gesamten Fachs Musikwissenschaft, distanzieren sich die Unterzeichnenden mit Nachdruck. Unser Mitgefühl gilt den Opfern von Menschen, die meinen, asymmetrische Machtverhältnisse zu ihrem eigenen Vorteil ausnützen zu dürfen.
Eine Festschrift für Siegfried Mauser, wie auch immer die Motivation der einzelnen Beitragenden gewesen sein mag, erweckt den Eindruck, als solle hier „jetzt erst recht“ nicht nur der Wissenschaftler und Pianist, sondern auch der verurteilte Täter gefeiert werden; eine Festschrift ist keine private Solidaritätsbekundung, kein harmloser freundschaftlicher Akt, sondern eine Ehrung, die immer auch die gesamte Person betrifft. Die zitierte Formulierung im Vorwort – und gewisse öffentliche Stellungnahmen eines Herausgebers und der Herausgeberin – legen zudem die Interpretation wenigstens nahe, dass Mauser eigentlich zu Unrecht verurteilt worden sei.
Dass solche Einstellungen und Positionen in der Gegenwart teils implizit, teils explizit vertreten werden können, zeigt, wie sehr es zumindest in einigen Bereichen am Bewusstsein für den schwerwiegenden Tatbestand sexueller Nötigung und Gewalt insbesondere (aber nicht nur) in asymmetrischen Machtverhältnissen mangelt. Das gilt, wie wir mit Beschämung feststellen, auch für unser eigenes Fach, die Musikwissenschaft, aber offenbar auch für einige namhafte Komponisten und Vertreter anderer Kulturwissenschaften.
Diese Feststellung führt weit über den Fall Mauser hinaus. Eine Diskussion darüber muss in der Wissenschaft, in den Künsten und in der allgemeinen Öffentlichkeit geführt werden – um den Opfern ihr Recht und ihre Würde zu geben, und um Täter vor Gericht zu bringen und von künftigen Taten abzuschrecken.

Die unterzeichnenden Fachgruppen sind Neigungsgruppen innerhalb der Gesellschaft für Musikforschung und stehen für ihre Mitglieder, vertreten jedoch keine offizielle Position der GfM.

Für die Fachgruppe Frauen- und Genderstudien
gez. Cornelia Bartsch und Katharina Hottmann

Für die Fachgruppe Aufführungspraxis und Interpretationsforschung
gez. Dorothea Hofmann, Kai Köpp und Heinz von Loesch

Für die Fachgruppe Deutsch-Ibero-Amerikanische Musikbeziehungen
gez. Diego Alonso Tomás und Christina Richter-Ibáñez

Für die Fachgruppe Digitale Musikwissenschaft
gez. Stefanie Acquavella-Rauch, Andreas Münzmay und Klaus Rettinghaus

Für die Fachgruppe Kirchenmusik
gez. Irene Holzer und Dominik Höink

Für die Fachgruppe Musikethnologie und vergleichende Musikwissenschaft
gez. Michael Fuhr und Cornelia Gruber

Für die Fachgruppe Musikinstrumentenkunde
gez. Josef Focht, Franz Körndle und Katharina Preller

Für die Fachgruppe Musiktheorie
gez. Inga Mai Groote und Christoph Hust

Für die Fachgruppe Musikwissenschaft an den Musikhochschulen
gez. Dorothea Hofmann und Manuel Gervink

Für die Fachgruppe Musikwissenschaft im interdisziplinären Kontext
gez. Marie Louise Herzfeld-Schild, Yvonne Wasserloos und Friederike Wißmann

Für die Fachgruppe Nachwuchsperspektiven
gez. Maria Behrendt, Carolin Sibilak und Tom Wappler

Für die Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik
gez. Wolfgang Fuhrmann und Corinna Herr

Für die Fachgruppe Systematische Musikwissenschaft
gez. Veronika Busch

 

DFG-Fachkollegienwahl 2019

Vom 21.10. bis 18.11. finden die Wahlen zur Besetzung der Fachkollegien der DFG statt. Diese Fachkollegien bewerten die Gutachtenlage für ein Fach bzw. eine Fächergruppe und geben auf der Grundlage der von der Geschäftsstelle eingeholten Gutachten Förderempfehlungen in die weiteren Gremien der DFG.

Die Gesellschaft für Musikforschung ist vorschlagsberechtigt für die Wahl des Fachkollegiums 103: Kunst-, Musik-, Theater- und Medienwissenschaften. Der Vorstand hat in Abstimmung mit dem Beirat folgende Kolleg*innen nominiert und dankt für deren Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen:


Prof. Dr. Kateljne Schiltz (Universität Regensburg)
Prof. Dr. Katrin Schlemmer (Universität Eichstätt)
Prof. Dr. Oliver Huck (Universität Hamburg, stellt sich zur Wiederwahl)
Prof. Dr. Arne Stollberg (HU Berlin)

Im Bestreben um Transparenz unterstützt die GfM den Deutschen Philosophischen Fakultätentag und hat ihre Nominierungen – wie der Deutsche Germanistenverband und der Verband der Historiker Deutschlands – auch dort bekannt gegeben.

https://www.phft.de/dfg-fachkollegienwahl-2019/

Die Gesellschaft für Musikforschung ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, sich an der Wahl der Mitglieder in den Fachkollegien zu beteiligen und sich im Vorfeld über die Wahlmodalitäten zu informieren. http://www.dfg.de/dfg_profil/gremien/fachkollegien/fk_wahl2019/

Initiative NFDI4Culture

Die Gesellschaft für Musikforschung gehört zu den Initiatoren der Initiative NFDI4Culture, um die spezifischen Belange der Musikwissenschaft in den  Prozess zur Entwicklung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur einzubringen. Nun tritt dieserProzess  in die Antragsphase ein und NFDI4Culture hat für die erste Antragsphase 2019 optiert. Alle aktuellen Informationen hierzu finden Sie auf der homepage der Initiative: https://nfdi4culture.de. die Initiative bemüht sich um größtmögliche Transparenz des Prozesses und die Kommunikation der Beteiligungmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf untenstehende Einladung aufmerksam machen. Das breite Feedback und die Mitwirkung der Fachcommunities ist für die Initiative von entscheidender Bedeutung.
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

innerhalb der Diskussionen zu einer Nationalen Forschungsdaten-Infrastruktur (NFDI) formiert sich momentan ein Konsortium, das im Oktober einen Antrag auf Förderung von Infrastrukturen für Forschungsdaten für materielle und immaterielle Kulturgüter stellen wird (NFDI4Culture). In den vergangenen Wochen und Monaten haben viele Hände gemeinsam daran gearbeitet, ein innovatives Konzept für ein NFDI-Konsortium im Bereich der Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgüter zu entwickeln.

Ein zentrales Element der NFDI ist die gemeinsame, wissenschaftsgeleitete Gestaltung von Prozessen. Wir möchten Sie daher herzlich einladen, bei einem ersten Culture Community-Workshop am 9. September 2019 in der Zeit von 11:00-16:00 Uhr in der Staatsbibliothek zu Berlin, den aktuellen Stand der Überlegungen zu Gesamtkonzept und Arbeitsprogramm einer NFDI4Culture kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren.

Wie werden Forschende und Infrastrukturanbietende in Zukunft von NFDI4Culture profitieren? Wie tragen wir gemeinsam zu Aufgabenbereichen und Maßnahmen im Konsortium bei? Welche Entscheidungs-, Beteiligungs- und Arbeitsprozesse sind angedacht? Diese Kernfragen möchten wir gerne in enger Zusammenarbeit mit der interessierten Community diskutieren, validieren und möglichst viel Feedback für die weitere Antragstellung sammeln.

Daher bitten wir Sie, sich bei Interesse diesen Termin vorzumerken und sich bis zum 30.08.2019 bei unserem NFDI4Culture Coordination Office (NCCO) für eine Teilnahme anzumelden:

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Es stehen etwa 30 freie Plätze zur Verfügung, die wir nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben. Reisekosten können leider nicht übernommen werden.

Wir freuen uns auf den Dialog.

Herzliche Grüße aus Berlin, Dresden, Köln, Mainz, Marburg und Paderborn

Das Team des NFDI4Culture Culture Coordination Office 

Jahrestagung 2020

English version below

Musikwissenschaft nach Beethoven
XVII. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung
16.–19. September 2020
 
Auf Einladung der Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies der Universität Bonn und des Beethoven-Archivs des Beethoven-Hauses Bonn findet der vierjährlich abgehaltene Internationale Kongress der Gesellschaft für Musikforschung 2020 vom 16. bis 19. September in Bonn statt. Zwei Hauptsymposien widmen sich den Themen „Neue Aufgaben der Beethoven-Forschung“ und „Ästhetische Normativität in der Musik“.
Alle Kolleg*innen aus der Musikwissenschaft und verwandten Fachgebieten sind herzlich eingeladen, zum Programm des Kongresses beizutragen. Mögliche Formate sind:
 
  • Freies Referat (20 min. + 10 min. Diskussion)
  • Fachgruppensymposion (max. 210 min.)
  • Freies Symposion (max. 210 min.)
  • Roundtable (90 min. oder 120 min.)
  • Posterpräsentation
  • Präsentation von Forschungsprojekten (30 min. oder 45. min.)
Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch. Abstracts können in beiden Sprachen eingereicht werden und alle Themenbereiche der Musikforschung berühren.
Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 31. Januar 2020 über die Webseite der Jahrestagung (www.gfm2020.uni-bonn.de) ein. Die Kongressleitung wird bei der Programmauswahl durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt.
Bewerbungen können nur über das Managementsystem ConfTool eingereicht werden. Die Ergebnisse der Begutachtung der eingereichten Abstracts werden voraussichtlich im April 2020 bekanntgegeben.
 
 
Musicology after Beethoven
XVII International Congress of the German Musicological Society (GfM)
16-19 September 2020
 
Upon invitation of the Department of Musicology/Sound Studies of the University of Bonn and the Beethoven Archive of the Beethoven House Bonn, the four-yearly international congress of the Gesellschaft für Musikforschung 2020 will take place in Bonn from 16 to 19 September. Two main symposia are devoted to the topics “New Tasks in Beethoven Research” and “Aesthetic Normativity in Music”.
Colleagues from Musicology and related fields are cordially invited to contribute to the programme of the congress. Possible formats are:
 
  • Free papers (20 min. + 10 min. discussion)
  • GfM study group session (max. 210 min.)
  • Free session (max. 210 min.)
  • Roundtable (90 min. or 120 min.)
  • Poster presentation
  • Presentation of research projects (30 min. or 45 min.)
Congress languages are German and English. Abstracts can be submitted in both languages and cover any research area of musicology.
Please submit your proposals by 31 January 2020 via the conference website (www.gfm2020.uni-bonn.de). The conference management will be supported by a scientific advisory board in the selection of the programme.
Submissions are only possible via ConfTool. The results of the review of the submitted abstracts are expected to be announced in April 2020. 

Neue Datenschutzerklärung

Die Gesellschaft für Musikforschung hat gemäß der am 25.5.2018 in Kraft getretenen Europäischen Datenschutzgrundverordnung ihre Datenschutzerklärung aktualisiert. Die neue Erklärung finden sie hier: https://musikforschung.de/index.php/datenschutz.

Für Rückfragen, zur Wahrnehmung Ihrer Auskunfts- und Löschrechte stehen wir jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

Neu: RSS Feeds

Die Gesellschaft für Musikforschung stellt für ihre gefragtesten Informationsrubriken RSS Feeds zur Verfügung.
Die entsprechenden RSS Links Sie finden Sie in der unteren linken Fußleiste der Webseite.

Folgende Seiten können als RSS Feed abonniert werden:

 

rss aktuelles

Promotionspreis

Die GfM vergibt in Kooperation mit Schott Music jährlich einen Wissenschaftspreis, mit dem herausragende Dissertationen aus allen Gebieten der Musikwissenschaft ausgezeichnet werden sollen. Der Preis besteht in der Übernahme der Kosten für die Veröffentlichung der Dissertation gleichzeitig als gedrucktes Buch sowie als Online-Publikation im Open Access bei Schott Campus. Doktorand/-innen, deren an einer deutschen Universität oder Musik­hochschule  eingereichte Dissertation im vorhergehenden oder laufenden Jahr mit dem Prädikat »summa cum laude« angenommen wurde, können sich selbst um den Preis bewerben. Betreuer/-innen im Promotionsverfahren genießen ebenfalls Vorschlagsrecht. Der Bewerbung oder dem Vorschlag sind zwei ausführliche Gutachten beizufügen. Werden bei einer Bewerbung Gutachten aus dem Promotionsverfahren eingereicht, so ist die Verwendungsgenehmigung der Gutachter beizufügen. Bewerbung oder Vorschlag sind bis zum 1. Dezember des jeweiligen Jahres zu richten an:

Geschäftsstelle der Gesellschaft für Musikforschung
Heinrich-Schütz-Allee 35
34131 Kassel

Die Auswahl wird von einem Gremium der GfM vorgenommen. Es besteht aus dem amtierenden Beirat der Zeitschrift Die Musikforschung und den amtierenden Redakteuren der Zeitschrift. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird im Rahmen der jeweils nächsten Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung bekannt gegeben.

Die Bewerbungsfrist für den Promotionspreis 2020 wurde bis zum 01. März 2020 verlängert!

Webportal für Mailinglisten und Newsletter

Die Gesellschaft für Musikforschung betreibt ein Webportal für Newsletter und Mailinglisten.

Dort werden Mailinglisten zur Kommunikation der Fachgruppen der Gesellschaft für Musik angeboten.

http://news.musikforschung.de

 

webportal

 

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